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Abendvisite im Krankenhaus Steinfurt

Immer am 4. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal

28. Februar 2017: Psychotherapie traumatisierter Flüchtlinge

Wenn Flüchtlinge berichten, warum sie ihre Heimat verlassen haben, so stehen Kriegserlebnisse oder Verfolgung im Mittelpunkt. Die Flüchtlinge sind nach ihrer Ankunft in Deutschland von diesen Erlebnissen geprägt und traumatisiert. Bei deutlich gestiegenen Flüchtlingszahlen ist in den nächsten Jahren mit einer entsprechenden Zunahme von behandlungsbedürftigen posttraumatischen Störungen zu rechnen. In der Regel ist die Symptomatik gut behandelbar.

Der Vortrag geht auf die speziellen Störungsbilder, die individuelle Situation der Betroffenen, und geschlechtsspezifische Besonderheiten ein. Er gibt einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten. Diese stehen jedoch vor einer grundlegenden Schwierigkeit: Der allgemeine Anspruch der Bevölkerung auf medizinische angemessene Behandlung gilt für Flüchtlinge nur eingeschränkt. Wegen langer Wartezeiten ist der Zugang zu fachspezifischer Psychotherapie für diese Patientengruppe noch schwieriger als für andere. Darüber hinaus ist die Finanzierung von professionellen Dolmetschern noch immer nicht geregelt.

Referent: Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng (Psychosomatische Medizin)

28. März 2017: Stürze im Alter: Folgen und Prävention aus altersmedizinischer Sicht

Ein Sturzereignis bei älteren Menschen ist in der Regel altersabhängig. So stürzen 30 % der über 65jährigen einmal im Jahr, in der Altersgruppe über 80 Jahre steigt diese Zahl auf 50 %. Der Sturz erfolgt meist in der gewohnten Umgebung und bei alltäglichen Aktivitäten. Häufig kommt es zu schwerwiegenden Verletzungen mit bis zu 10 % Behandlungsbedürftigkeit.
Zu erwähnen sind vor allem proximale Oberarm- und Oberschenkelfrakturen, aber auch die Auswirkungen von Becken- und Wirbelkörperfrakturen.

Neben epidemiologischen Daten werden in dem Vortrag Charakteristika der Sturzproblematik aufgezeigt, ebenso erfolgt eine Differenzierung der unterschiedlichen Sturzformen.
Auf eine sinnvolle Diagnostik bei gegebener Sturzneigung („Sturz-Assessment“) wird hingewiesen, ferner erfolgt eine Darstellung der Sturz-assoziierten Merkmale und Risikofaktoren. Diese sind wichtig zur Festlegung der Identifikation von sturzgefährdeten Personen und stellen einen möglichen Ansatz für Präventionsmaßnahmen dar.

Die Bedeutung des Problems wird aufgezeigt, ferner wird letztendlich Sturzprävention auch als ärztliche Aufgabe dargestellt.

Referent: Leitender Arzt Christoph J. Konermann (Geriatrische Frührehabilitation)

25. April 2017: Schlaganfall und Carotisstenose: Was tun bei Verengung der Halsschlagader? Was spricht für die Operation, was spricht für einen Stent?

Jedes Jahr erleiden ungefähr 265.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Deutsche Gefäßliga geht davon aus, dass bei einem Teil dieser Patienten eine Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose) der Auslöser für den Schlaganfall ist.

Die Carotisstenose ist eine krankhafte Veränderung der Halsschlagader. Durch Kalkablagerungen in der Ader wird der Blutdurchfluss in den Kopf beeinträchtigt. Doch nicht nur die Unterversorgung des Gehirns ist eine Folge. Vielmehr können sich die Ablagerungen auch lösen und als Gerinnsel ins Gehirn wandern.

Mit einer Ultraschalluntersuchung können die Engstellen sichtbar gemacht werden und sogar die Durchflussgeschwindigkeit des Blutes gemessen werden. Um die Verengung zu behandeln und als Schutz vor einem späteren Schlaganfall reicht je nach Grad der Verengung die Einnahme von Medikamenten sowie die regelmäßige Kontrolle durch den Hausarzt. Bei einigen Patienten ist jedoch eine Operation erforderlich. Dafür gibt es verschiedene Verfahren. So können die Ablagerungen abgetragen werden. Als ein neueres Verfahren hat sich die Aufweitung der Engstelle mit einem Stent etabliert.

Der Vortrag informiert über die Ursachen der Carotisstenose und deren operative Behandlungsmöglichkeiten

Referent: Chefarzt Dr. med. Thomas Wentzler (Gefäßchirurgie)

23. Mai 2017: Schlafstörung: Was ist das und was kann man dagegen tun?

Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Schlecht einzuschlafen, nicht durchschlafen zu können oder morgens zu früh aufzuwachen sind nur einige Schlafprobleme. Der Wunsch der Betroffenen ist immer derselbe: endlich einmal wieder schnell und ohne Unterbrechung schlafen zu können.

Bis zu einem Drittel der Allgemeinbevölkerung klagt zumindest zeitweise über Ein- oder Durchschlafstörungen oder einen nicht ausreichend erholsamen Schlaf. Wenn die Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum anhalten, können sie sogar zu einem chronischen Leiden werden.

Der Vortrag zeigt auf, was gesunder Schlaf für das Wohlbefinden des Menschen bedeutet. Er gibt einen Überblick über unterschiedliche Formen und Ursachen von Schlafstörungen. Außerdem werden die  Möglichkeiten und Grenzen der Vorbeugung, der medikamentösen und sonstigen Behandlungsformen besprochen.

Referent: Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng (Psychosomatische Medizin)

27. Juni 2017: Wenn der Schuh drückt. Wissenswertes über den Fuß

Unser Fuß ist ein Meisterstück der Evolution. Ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln, Bändern, Sehnen und Knochen lässt uns sicher stehen und gehen. Ein Vielfaches des eigenen Körpergewichts wirkt bei sportlichen Belastungen wie Joggen, Tanzen und Springen auf den Fuß ein, der unsere einzige Kontaktfläche zum Boden ist.

Kleinste Störungen in diesem "Mikrokosmos" können Alltags-, sowie sportliche Belastungen zur Qual machen, seien sie nun angeboren, im Laufe des Lebens erworben oder durch Verletzungen ausgelöst.
Mit diesem Vortrag sollen mögliche Ursachen und sinnvolle Therapien (sowohl konservativ, als auch operativ) für schmerzende Füße aufgezeigt werden.

Referent: Dr. med. Jens Groß (niedergelassener Facharzt für Orthopädie)

22. August 2017: Wenn die Beine schlapp werden - Was gibt es Neues zur Schaufensterkrankheit?

Mit dem harmlos klingenden Begriff „Schaufensterkrankheit“ wird ein Krankheitsbild beschrieben, bei dem Menschen aufgrund einer Durchblutungsstörung nur kurze Strecken schmerzfrei laufen können. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen in den Waden, Oberschenkeln oder der Gesäßmuskulatur sowie eine Unterbrechung der Laufstrecke durch Pausen. Die zugrunde liegende Krankheit heißt „Periphere arterielle Verschlusskrankheit“ (PAVK) und kann schlimmstenfalls zu Schmerzen in Ruhe, Wunden oder Amputationen führen. In Deutschland sind ca. 4,5 Millionen Menschen an einer PAVK erkrankt. Tendenz steigend. Als Ursache gilt die allmähliche Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose). Ablagerungen an den Gefäßwänden schränken den Blutfluss ein. Die Engstellen verhindern die ausreichende Versorgung von Körperteilen, wie zum Beispiel den Beinen und Füßen. Die PAVK kann jedoch auch Vorbote für Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Der Vortrag thematisiert Risikofaktoren, Früherkennung, Verhaltensmaßnahmen sowie die und Therapie der PAVK.

Referent: Leitender Oberarzt Dr. med. Bernd Krabbe (Angiologie)

26. September 2017: Chronische Schmerzen: Psychosomatisch - psychotherapeutische Diagnostik und Therapie

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, bei denen Menschen unter chronischen Schmerzen leiden, deren Ursache oftmals nicht richtig erkannt wird. Häufig können keine organischen Störungen gefunden werden oder die Schmerzen werden nach traditionellen Erklärungsmodellen behandelt, die zu kurz greifen.

Nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Forschung ist eine differenzierte Betrachtungsweise möglich, welche neurobiologische und neuropsychologische Aspekte des Schmerzerlebens berücksichtigt. Psychosoziale Einfluss-
faktoren sind bei etwa 80 % aller Schmerzkranken bedeutsam und bei bis zu 30 % der Patientinnen überwiegend, zum Teil sogar ausschließlich für die Schmerzen verantwortlich.

Die häufigste Erkrankung mit Leitsymptom Schmerz ist die somatoforme Schmerzstörung. Trotz fehlender organischer Ursachen handelt es sich bei dieser Krankheitsgruppe
keineswegs um eingebildete oder sogar vorgetäuschte
körperliche Beschwerden. Die Symptome sind tatsächlich vorhanden und werden von den Betroffenen meist als sehr belastend erlebt, zumal sie häufig zu erheblichen Ein-
schränkungen im Berufsleben, in der Familie oder in der Freizeit-gestaltung führen. Die oft jahrelange Suche nach
der „richtigen Diagnose“ hat für viele Betroffene einen jahrelangen Krankheits- und Leidensweg zur Folge, bevor sie erstmalig psychosomatisch abgeklärt und behandelt werden.

Vortrag und anschließende Diskussion mögen dazu beitragen, integrative und differenzierte Ansätze der modernen Medizin in der Behandlung chronischer Schmerzen anzustoßen und zu fördern.

Referent: Leitender Oberarzt Dr. med. Thomas Bade (Psychosomatische Medizin)

28. November 2017: Hernien – ohne Operation geht es nicht

Hernienoperationen gehören zu den häufigen chirurgischen Eingriffen in Deutschland. Das Fachwort ist der lateinischen oder griechischen Sprache entlehnt und wird mit Umschreibungen wie „Höcker“, „Auswuchs“ oder „Spross“ in Verbindung gebracht. Heute steht der Begriff für einen Bruch, zum Beispiel in der Bauchwand. Durch die Bruchpforte können Organteile aus der Bauchhöhle heraus gleiten. Manche Hernie kann man von außen als Vorwölbung sehen und tasten. Andere Hernien machen sich unter Umständen erst beim Heben schwerer Gegenstände bemerkbar.
Doch was genau sind Hernien? Welche Hernienarten werden unterschieden? Wie können sie behandelt werden?
Chefarzt Reiner Schürmann erläutert die Ursachen und Symptome bei verschiedenen Brucharten. Wird eine Hernie diagnostiziert, ist eine Operation unumgänglich, da es sonst zu ernsthaften Erkrankungen kommen kann. Reiner Schürmann erklärt die verschiedenen operativen Behandlungsmethoden. Dabei geht er insbesondere auf moderne und schonende Operationsverfahren ein.

Referent: Chefarzt Dr. med. Reiner Schürmann (Allgemein- und Visceralchirurgie)

Abendvisite in Steinfurt: Nachlese

Hier können Sie Informationen zu vergangenen Veranstaltungen der Reihe "Abendvisite" nachlesen.
Auf seine Leber sollte jeder gut achtgeben (Abendvisite 01/2017)

Dr. Klaus Waltermann referierte über ein Körper-Organ von zentraler Bedeutung

Alkohol ist nicht der einzige Grund für Leberschäden. Übergewicht ist unter anderem ein weiterer Risikofaktor. Die Fettleber avanciert sogar mittlerweile zur häufigsten Lebererkrankung in Deutschland.
In einer weiteren Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ referierte Dr. med. Klaus Waltermann, Chefarzt mit Schwerpunkt Gastroenterologie im UKM Marienhospital Steinfurt, zum Thema „Leberkrankheiten“. Vor zahlreichem Publikum gab er einen Überblick, bei dem er auch mögliche Therapien beschrieb.
Mit 1,5 Kilogramm ist die Leber das größte Organ des menschlichen Körpers. Für Entgiftung und Stoffwechsel hat sie zentrale Bedeutung. Selbst bei Erkrankung bleiben Symptome zunächst aus, denn die Leber selbst hat kein Schmerzempfinden. „Wenn sie durch Entzündung oder Verfettung vergrößert ist, kann sie jedoch auf umgebendes Gewebe drücken und dort Schmerz verursachen“, erläuterte Waltermann. Erhöhte Leberwerte sollten auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden, denn sie könnten auf eine Krankheit hinweisen. Zu möglichen Signalen, dass etwas nicht in Ordnung ist, zählen ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Druckgefühl im rechten Oberbauch sowie Juckreiz.
Ein starker Risikofaktor ist regelmäßiger Alkoholgenuss. „Menschen vertragen unterschiedlich viel“, so der Experte. So vertrügen gesunde Frauen zirka ein Glas Wein pro Tag, bei gesunden Männern liege die Menge bei ungefähr zwei Gläsern täglich. „Dauerhaftes Überschreiten dieser Menge schädigt die Leber“, machte der Chefarzt deutlich. Leberkranke sollten Alkohol möglichst ganz meiden. Regelmäßiger Alkoholkonsum berge die Risiken einer alkoholischen Fettleber, einer alkoholischen Fettleber-Entzündung und in späteren Stadien einer Zirrhose und des Leberkrebses.
„Es gibt kein Medikament, dass eine Zirrhose zurückbilden kann, auch nicht so genannte Leberschutzmittel wie Mariendistel, Artischocken und Ähnliches“, hob der Chefarzt hervor. Es gebe nur wenige Möglichkeiten der Therapie wie absoluter Alkoholverzicht, gesunde Ernährung oder in ausgewählten Fällen eine Transplantation.

Wenn Hüftgelenkschmerzen unerträglich werden (Abendvisite 08/2016)
Wer Probleme mit seinem Hüftgelenk bekommt, hat oft zunächst einmal „Anlaufschwierigkeiten“. Nach dem Aufstehen braucht es ein paar Schritte, bis schmerzfreies Laufen möglich ist.  Der Grund ist letztlich schwindende Knorpelmasse des Gelenks. In späteren Stadien reiben Knochen auf Knochen, was zu erheblichen Schmerzbelastungen führen kann.
Mit diesem Thema befasste sich der leitende Oberarzt Hans-Ulrich Sembowski des Endoprothetikzentrums  im Marienhospital Münsterland, Borghorst. Zahlreiche Interessierte hörten seine Ausführungen in der ersten Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ nach der Sommerpause.
Treten Schmerzen schon in der Ruhestellung des Gelenks auf, ist die Arthrose bereits weiter fortgeschritten. Zur Auswahl stehen grundsätzlich die konservative und die  operative Therapie. „Ob und wann operiert wird, entscheidet der Patient selbst“, betont Sembowski. Das, so der Experte, sei letztlich eine Frage der Lebensqualität, die der Betroffene für sich beanspruche.
Ziel einer konservativen Therapie, die an erster Stelle steht, sind die Linderung der Schmerzen, die Verbesserung der Beweglichkeit und das Hinauszögern und möglicherweise sogar die Vermeidung eines chirurgischen Eingriffs. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Gewichtsreduktion sowie die Empfehlung weichen, stoßabsorbierenden Schuhwerks. Allerdings, und darauf sollte sich die Damenwelt einstellen: Die geeigneten Schuhe gehören nicht unbedingt zu den modischen Highlights der Saison.
Ist die konservative Therapie ausgereizt und werden die Beschwerden unerträglich, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden. 180000 Hüftprothesen werden jährlich in Deutschland implantiert. Eine Prothese versieht durchschnittlich 20 Jahre lang ihren Dienst, wird sie im Krankenhaus eingesetzt, muss der Betroffene einen stationären Aufenthalt von rund 10 bis 12 Tagen einkalkulieren. „Es ist eine große Zahl unterschiedlicher Prothesenmodelle auf dem Markt“, informierte der Arzt. Grundsätzlich werden drei Versionen unterschieden: die zementzierte so genannte „Endoprothese“, die zementfreie und die Hybrid-Endoprothese, eine Mischform aus beiden. Entscheidend für die Wahl ist der Zustand der Knochenmasse beim Patienten.
Hände ein Leben lang funktionstüchtig halten Abendvisite-Vortrag zeigte Wege der Behandlung bei Problemen (06/2016)
Handchirurgie hat sich in der Medizin mittlerweile zu einem Spezialgebiet innerhalb der chirurgischen Disziplinen entwickelt. Rund 1000 Fälle jährlich registriert das Marienhospital am Standort Steinfurt. Chefarzt Dr. med. Hartmut Thiel beschrieb in einer weiteren Folge der Vortragsveranstaltung „Abendvisite“ in Borghorst Erkrankungen und Verletzungen der Hände, die im Normalfall zu Einschränkungen in ihrer Funktion führen. Der Spezialist für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie erläuterte vor zahlreichem Publikum Therapiemethoden, die darauf abzielen, einen problemlosen Gebrauch der Hände bei allen täglichen Verrichtungen weitreichend aufrecht zu erhalten.
Unter anderem zeigte der Arzt Röntgenbilder diverser Frakturen und Möglichkeiten, sie zu heilen. Häufiger tritt die „Seitenbandruptur“ des Daumens auf, landläufig als „Skidaumen“ bezeichnet. „Wir nehmen hier im Krankenhaus jährlich rund 40 Operationen dieser Bandverletzung vor, die häufig aus Stürzen auf die Hand bei abgespreiztem Daumen resultiert“, so Thiel. Früherkennung und Frühoperation seien besonders wichtig.
Zu den bekanntesten und am häufigsten auftretenden Problemen gehört das „Karpaltunnelsyndrom“. Dabei ist ein Engpass im Handwurzelbereich entstanden, der den so genannten „Nervus medianus“ beeinträchtigt. „Meistens sind Frauen betroffen, die Quote liegt bei rund 80 Prozent“, so der Arzt. In Deutschland leiden bis zu einer Million Menschen unter dem Syndrom, das zunächst häufig nachts Schmerzen und Missempfindungen in der Hand auslöst. Sie können bis in den Arm ausstrahlen. Die Behandlungsmethoden reichen von der Schienung der Hand bis hin zur Operation.
Weitere Themen waren unter anderem die „Dupuytren`sche Kontraktur“, der „schnellende Finger“ und die Sattelgelenksarthrose.
Nicht spät zu Abend essen - Chefarzt Dr. Klaus Waltermann berichtet über die Volkskrankheit „Reflux“ (Abendvisite 3/2016)

Bis zu zehn  Prozent der erwachsenen Bevölkerung leidet täglich an „Sodbrennen“. Ein brennender Schmerz entlang der Speiseröhre macht den Betroffenen zu schaffen. Geschieht das nur gelegentlich, ist es nicht gleich Grund zur Beunruhigung. Mediziner sprechen allerdings von „Refluxkrankheit“, wenn die Menge des sauren Magensaftes, der wieder in die Speiseröhre aufsteigt, krankhaft erhöht ist.
In einer weiteren Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ im Marienhospital Steinfurt informierte Dr. med. Klaus Waltermann, Chefarzt der inneren Abteilung /Gastroenterologie über Entstehung, Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten dieser Volkskrankheit. Ein zahlreiches Publikum belegte das große Interesse an diesem Thema.

„Ursachen der Refluxkrankheit können unter anderem Zwerchfellbruch, verminderter Schließdruck am Mageneingang oder auch ein erhöhter Druck im Bauchraum sein“, erläuterte Dr. Waltermann. Die Symptome der Krankheit reichen vom bekannten Sodbrennen über saures Aufstoßen und Schluckstörungen bis hin  zu Husten, Heiserkeit und häufigem Räuspern. Treten solche Warnsymptome gehäuft auf rät der Gastroenterologe, einen Arzt aufzusuchen. Allgemeine Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden können unter anderem in einer Gewichtsreduktion  bei Übergewicht , der Vermeidung von spätem Abendessen und Alkoholgenuss sowie der Verminderung oder Aufgabe des Rauchens liegen. „Auch, sich beim Schlafen auf die linke Seite zu legen kann Beschwerden reduzieren“, so der Experte.

Eine genaue Diagnose erfolgt durch Endoskopie, Magenspiegelung. Ebenso ist die ph-Metrie möglich, bei der eine Sonde durch die Nase in die Speiseröhre eingeführt wird. 24 Stunden lang wird dabei permanent der ph-Wert gemessen. Eine medikamentöse Behandlung, sagt Waltermann, sei in den meisten Fällen effektiv und nebenwirkungsarm. Üblich sind heute Säureblocker, die „Protonenpumpeninhibitoren“ (PPI). Sie vermindern die Säureproduktion im Magen. 
Die operative Behandlung der Refluxkrankheit empfiehlt er nur in Ausnahmefällen.

Nieren mehr Beachtung schenken - Chefarzt Dr. Bautsch referierte über ein wichtiges Gesundheitsthema (Abendvisite 2/2016)
Die Nieren sind lebenswichtige Organe, auf die man gut acht geben sollte. Was wie eine „Binsenweisheit“ klingt, die sowieso jeder kennt, wird von vielen Menschen nicht  genügend ernst genommen. Die so genannte „chronische Nierenerkrankung (CKD)“ ist eine eher unbekannte Volkskrankheit. So bezeichnet sie die Deutsche Nierenstiftung.
In einer neuen Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ im Marienhospital Steinfurt befasste sich Chefarzt Dr. med. Bernd-Walter Bautsch - Allgemeine Innere Medizin -  mit diesem Thema.
„Eine endgültige Nierenschädigung, die so genannte „terminale Niereninsuffizienz“, ereilt in Deutschland etwa 175 Personen pro einer Million Einwohner“, stellte der Arzt fest. Die Anzahl der Betroffenen steige jährlich um 3 bis 5 Prozent.
Als „Entgifter“ des Körpers sind die Nieren den meisten Menschen ein Begriff, doch sie erfüllen noch weitere Aufgaben: Die Nieren entsäuern das Blut, regulieren den Vitamin-D-Stoffwechsel und den Knochenhaushalt, sie produzieren das Blutbildungshormon und regulieren damit das Blutbild.
Nierenerkrankungen, dass ist das Tückische, verlaufen oft still und unbemerkt. „Je mehr Symptome wie beispielsweise Harndrang, Durst, Blässe, Schwäche oder gar blutiger Urin sich zeigen, desto weiter fortgeschritten ist das Nierenversagen“, erläuterte der Experte. „Sollte eine Nierenkrankheit diagnostiziert werden, aber die genaue Art der Erkrankung nicht feststehen, ist eine Nierenbiopsie besonders wichtig“, betonte Bautsch. Dabei handelt es sich um eine feingewebliche und elektronenmikroskopische Gewebeuntersuchung.
Zahlreiche Faktoren können sich als schädlich für Nieren erweisen. Die Bandbreite reicht von Infektionen über Strahlen und Giftstoffe bis hin zum Missbrauch von Schmerzmedikamenten und dem langfristigen Einsatz von Harnsäure senkenden Präparaten. Doch es gibt eine ganze Reihe von präventiven Maßnahmen, um Nierenerkrankungen vorzubeugen, erklärte der Mediziner. Dazu gehört es fleischärmer zu essen, Übergewicht zu reduzieren, einen Diabetes mellitus zu behandeln und auch ab einem Lebensalter von 55 Jahren regelmäßig einen Urologen zwecks Vorsorgeuntersuchung zu konsultieren. Allen, die an den Nieren erkrankt sind, rät der Doktor, einmal jährlich zum Nephrologen zu gehen, das Rauchen ganz einzustellen, den Blutdruck sehr genau einzustellen, Blutfette zu senken und regelmäßig Sport zu treiben. „Die Früherkennung“, hob Bautsch abschließend hervor, „ist ganz besonders wichtig.“
Volkskrankheit Osteoporose - Wege der Vorbeugung und Behandlung (Abendvisite 01/2016)

Zirka 7,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von Osteoporose betroffen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt sie zu den zehn häufigsten Erkrankungen. Die Knochen werden dabei stärker ab- als aufgebaut. Die Knochenfeinstruktur bildet sich zurück, was letztlich die Knochenstärke negativ beeinflusst und ein erhöhtes Risiko bedeutet, sich bereits bei leichten Stürzen eine Fraktur zuzuziehen.
Mit der besonders bei Frauen auftretenden Erkrankung befasste sich Dr. med. Christoph Schulte, in Rheine niedergelassener Facharzt für Orthopädie, in einer neuen Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ im Marienhospital, Krankenhaus Steinfurt.

„Osteoporose ist ein stiller Dieb“, so der Arzt, denn der Krankheitsverlauf beginnt schleichend und zunächst symptomlos. Knochenmasse und Knochensubstanz verringern sich, bis schon alltägliche Belastungen zu einem Bruch führen können.

Zirka 40 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer über 50 Jahren erleiden solch eine osteoporosebedingte Knochenfraktur. Risikofaktoren sind unter anderem Bewegungsmangel und kalziumarme Ernährung, aber auch Langzeit-Kortisonbehandlungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus Typ I. und erblich bedingte Dispositionen. Knochenbrüche und Wirbelbrüche sind gefürchtete Konsequenzen. Eine vorbeugende Lebensweise kann dem Auftreten der Erkrankung entgegenwirken. So zum Beispiel ausreichende Kalziumversorgung, eine entsprechende Versorgung mit Vitamin D sowie die Vermeidung von Rauchen und Untergewicht, erläuterte der Experte. Zur Diagnose wird die Osteodensitometrie favorisiert. Bei der so genannten „DXA-Methode“  handelt es sich um ein sehr zuverlässiges Messverfahren zur Bestimmung der Knochendichte.

Liegt definitiv Osteoporose vor, gibt es eine Reihe von Behandlungsmethoden. Betroffenen wird angeraten, sich  knochenfreundlich zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen, Stürze wenn möglich zu vermeiden und Osteoporosemedikamente – je nach Verordnung - regelmäßig einzunehmen. Ärztlich sollte die ausreichende Kalzium-Grundversorgung sichergestellt, darüber hinaus auf einen angemessenen Vitamin-D-Spiegel geachtet werden.

„Eine medikamentöse Behandlung kann jeden zweiten Wirbelbruch vermeiden“, fügte Schulte hinzu.

Depression ist eine Volkskrankheit (09/2015)

„Depressionen sind behandelbar“ lautete die gute Nachricht, die Dr. med. Matthias Heyng seinen Zuhörern bei der jüngsten „Abendvisite“-Vortragsveranstaltung im Marienhospital am Standort Borghorst verkündete. Vor wenigen Tagen stand dort das Thema „Volkskrankheit Depression“ auf dem Programm. Obschon stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Beweise für eine zunehmende Zahl depressiver Störungen.

Das Publikum war zahlreich und dieses große Interesse zeugte von der Betroffenheit vieler Menschen. Referent Heying ist Chefarzt der psychosomatischen Abteilungen des Marienhospitals in Laer und Altenberge.
Der früher oft als „Schwermut“ bezeichnete Zustand fällt nicht vom Himmel. Jede Depression hat ihre Ursachen und ist die Folge einer manchmal langen Entwicklung. Bis zu vier Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge  in Deutschland betroffen, Frauen häufiger als Männer. Frühberentungen werden am Häufigsten durch psychische Störungen verursacht. Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, erhöht sich unter anderem durch problematische Sozialbeziehungen, belastende Lebensereignisse, genetische Belastungen und körperliche Erkrankungen. Depressionen haben viele Gesichter und zeigen sich beispielsweise in bipolaren Störungen, besser bekannt als „manisch-depressive Krankheit“, als Burnout-Syndrom , als saisonale Depression in der dunklen Jahreszeit  oder auch in der Schwangerschaft. Schlimmstenfalls enden Depressionen mit Suizid (Selbsttötung). Suizidphantasien seien zwar noch keine konkrete Planung, sollten aber als erstes Warnzeichen ernst genommen werden, so Dr. Heyng.

Erste Anlaufstelle bei depressiven Störungen ist häufig der Hausarzt. Es gibt Möglichkeiten der Psychotherapie im ambulanten, tagesklinischen oder stationären Rahmen. Auch speziell entwickelte Medikamente sollten nicht von vornherein ausgeschlossen werden. „Ich verstehe, wenn jemand Psychopharmaka gegenüber skeptisch ist, doch sollten die Bedenken in einem ausführlichen Arztgespräch diskutiert werden“, rät Heyng.

Grundsätzlich könne es hilfreich sein, depressiven Menschen Gesprächsangebote zu signalisieren und für sie da zu sein. Allerdings solle man sie nicht drängen, betonte der Experte für Psychosomatik.

Ein „muss“ zur Operation gibt es nicht. Abendvisite zum Thema Kniegelenkverschleiß (08/2015)

Arthrose - Gelenkverschleiß -  ist eine nicht selten auftretende ärztliche Diagnose. Der Betroffene spürt sie, wenn die Knie bei Belastung schmerzen. Ist die Krankheit fortgeschritten, tut’s auch im Ruhezustand weh.

Mit diesem Thema befasste sich die jüngste Folge der „Abendvisite“-Vortragsveranstaltung im Marienhospital Münsterland am Standort Steinfurt. Oberarzt Hans-Ulrich Sembowski, Leiter des Endoprothetikzentrums, erläuterte Beschwerdebilder und Therapiemöglichkeiten. „Wir haben es hier mit einer Abnutzung des Gelenkknorpels zu tun“, erklärte der Mediziner vor rund 120 Zuhörern. Das heißt: Knochen reibt gegen Knochen. Besonders ältere Menschen leiden darunter.

Um die Beschwerden zu lindern stehen zunächst konservative Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dabei werden Schmerzen reduziert und die Beweglichkeit des Knies verbessert. Die Möglichkeiten reichen von Kniegelenksbandagen über  Schuhranderhöhungen bis hin zu Physiotherapie und Medikamenten.
„Damit können operative Maßnahmen hinausgezögert oder sogar vermieden werden“, erläuterte der Oberarzt. Operationen mit  Implantation künstlicher Kniegelenke werden  oft in schweren Fällen wie zum Beispiel einer Varusgonarthrose empfohlen. „Doch die Entscheidung, ob operiert wird oder nicht, trifft der Patient“, hob der Experte ausdrücklich hervor.  Es liege daran, welchen Grad der Lebensqualität jemand bevorzuge. „ Wer damit zufrieden ist, ein Buch aus dem Regal zu nehmen, sich in seinen Sessel zu setzen und zu lesen braucht keine Operation“, erläuterte Sembowski ganz ohne Wertung. Wer jedoch auf den Erhalt körperlicher Aktivitäten Wert lege, komme im Extremfall an einer Operation  nicht vorbei. Grundsätzlich gebe es verschiedene Arten von Prothesen. Details für die  Implantation könnten heute am Computer geplant werden.
Ganz wichtig war dem erfahrenen Arzt jedoch: „Den Begriff Lebensqualität definiert jeder für sich“.

Halswirbelsäule kann echte Probleme bereiten Abendvisite befasste sich mit Therapiemöglichkeiten (06/2015)

Viele kennen diese Beschwerden: Kopf-, Schulter-, Armschmerzen und Muskelverspannungen bis hin zu Funktionsstörungen und Schwindel. Nicht selten sind degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule dafür verantwortlich. In einer weiteren Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ im Marienhospital Münsterland am Standort Steinfurt befasste sich Dr. Hans-Uwe Thal vor rund 85 Zuhörern mit dem Thema „Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Halswirbelsäule“. Der leitende Arzt der Sektion Wirbelsäulenchirurgie im Marienhospital zeigte Zusammenhänge zwischen Beschwerden und Ursachen auf.  Da der Halswirbelsäule eine zentrale Funktion für die Beweglichkeit des Kopfes zukommt ist sie im Laufe des Lebens erheblichen Belastungen ausgesetzt. Rückenmark oder austretende Nervenwurzeln können gequetscht werden, was zu hartnäckigen Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Schultern, Arme und Hand führen kann. Im Extremfall treten Taubheitsgefühle oder sogar Lähmungen auf. 
Die Untersuchungsmethoden sind vielfältig und reichen  von Standard-Röntgenaufnahmen bis hin zur Magnetresonanztomographie (MRT), mit der man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen kann.

„Nach sorgfältiger Diagnostik wird entweder eine konservative oder operative Therapie vorgeschlagen“, sagte Thal, der auch als niedergelassener Arzt in der Praxis Heidl/Daubenspeck praktiziert. Konservative Behandlungen wie manuelle Therapien, Spritzen und Weiteres sollten erst ausgeschöpft werden, bevor über weitere Schritte nachgedacht wird. „Eine operative Behandlung erfolgt nach erfolgloser konservativer Behandlung bei Schmerzsymptomen“, so der Chriurg. Unverzüglich werde die Halswirbelsäule bei unerträglichen Schmerzen oder gravierenden Lähmungen operiert. Bei Bandscheibenvorfällen besteht beispielsweise die Möglichkeit, zur Linderung oder Beseitigung typischer Schmerzbilder zervikale Bandscheibenprothesen zu implantieren. Auf diese Weise wird auch die natürliche Beweglichkeit erhalten.

Der Herzrhythmus muss stimmen (Abendvisite 02/2015)
Wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Herzrhythmusstörungen haben allerdings viele Erscheinungsformen - von harmlosen Extraschlägen bis hin zum lebensbedrohlichem Herzkammerflimmern.
In einer weiteren Folge der Vortragsreihe „Abendvisite“ befasste sich Oberarzt Norbert Rücker, Spezialgebiet Angiologie (Gefäßerkrankungen), mit diesem Themenkomplex. Vor zahlreichem Publikum erläuterte er im großen Sitzungssaal des Marienhospitals am Standort Steinfurt, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten es gibt.
Diagnostiziert werden können nur selten auftretende Herzrhythmusstörungen mit einem etwa scheckkartengroßen „Ereignis-Rekorder“, der auf die Haut geklebt oder implantiert wird. Bei schwerwiegenden, nicht geklärten Störungen werden spezielle Rekorder heute bereits eingespritzt.
„Bei krankhaft langsamen Herzschlägen unter 40 pro Minute und Pausen über fünf Sekunden wird ein Herzschrittmacher implantiert“, erläuterte Rücker. Ebenso, wenn der langsame Herzrhythmus Schwindel oder kurze Bewusstlosigkeit verursacht.
Wer mit einem Schrittmacher lebt, muss regelmäßige Kontrollen zur Überprüfung des Ladestandes der Batterie, der Schrittmacherspeicherung sowie der Schrittmachereinstellung ernst nehmen. Implantierbare Defibrilatoren überwachen nicht nur ständig den Herzrhythmus, sie geben auch einen Elektroschock ab, der bei Gefahr den normalen Rhythmus wiederherstellt.
Der Experte erläuterte verschiedene Erscheinungsformen wie beispielsweise das „Stolperherz“. Die Bandbreite der Gründe ist groß. Sowohl Emotionen wie Angst und Freude als auch Herzkrankheiten, Kalium- oder Magnesiummangel, Schilddrüsenüberfunktion und anderes können Verursacher sein.
„Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung“, erläuterte Rücker. Mehr als 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Durch die Begünstigung von Blutgerinseln bestehe allerdings die Gefahr eines Schlaganfalls. So sei für viele eine gerinnungshemmende Therapie angezeigt.
„Liegen beim Patienten keine schwerwiegenden Herzerkrankungen vor, ist die „Rhythmuspille“ eine Möglichkeit der Hilfe bei Anfällen von Vorhofflimmern“, so der Arzt.
Entgegen dem Vorhofflimmern gehört das „Herzkammerflimmern“ zu den lebensbedrohlichen Störungen. Es verursacht den „plötzlichen Herztod“, dem jährlich in Deutschland je nach Definition 65000 bis 200000 Menschen erliegen. Auch hier erläuterte der Arzt vorbeugende Therapien.
Ansprechpartner:

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